Kommunale Infrastruktur erfassen
So digitalisieren, verwalten und teilen Städte ihre kritischen Infrastrukturdaten mit SkyGIS über alle Fachbereiche hinweg.
Die Herausforderung
Kommunen verwalten Tausende Kilometer an Straßen, Leitungen, Brücken und öffentlichen Flächen. Der Großteil dieser Infrastrukturdaten liegt in veralteten Desktop-GIS-Systemen, Papierakten oder auf den Festplatten einzelner Mitarbeiter. Wenn um 2 Uhr nachts eine Hauptwasserleitung bricht, sollte man für die genaue Lage und die technischen Daten unterirdischer Anlagen nicht jemanden anrufen müssen, der vor fünf Jahren in Rente gegangen ist.
Der Ansatz von SkyGIS
- 1
Bestandsunterlagen digitalisieren
Laden Sie CAD-Zeichnungen, PDFs gescannter Papierpläne und vorhandene GIS-Daten in einen gemeinsamen Cloud-Arbeitsbereich hoch. SkyGIS unterstützt DXF, DWG, SHP und Rasterformate, um Altdaten zusammenzuführen.
- 2
Mit LiDAR ergänzen
Beauftragen Sie mobile oder luftgestützte LiDAR-Vermessungen kritischer Bereiche. Laden Sie die Scans direkt in SkyGIS hoch und sehen Sie sie sofort neben den vorhandenen Unterlagen.
- 3
Nach Fachbereich organisieren
Ordnen Sie die Daten mit Projektordnern und Tags nach Fachbereich (Wasser, Straßen, Grünflächen, Planung) und behalten Sie trotzdem eine einheitliche räumliche Sicht.
- 4
Fachbereichsübergreifenden Zugriff einrichten
Richten Sie rollenbasierte Berechtigungen ein, damit jeder Fachbereich die für ihn relevanten Datensätze ansehen und mit Anmerkungen versehen kann, ohne sie versehentlich zu verändern.
- 5
Öffentliche Portale erstellen
Erstellen Sie Freigabelinks für Anwendungen für Bürgerinnen und Bürger, etwa Baustellenhinweise, Parkpläne oder Wartungstermine der Versorgungsnetze.
Anwendungsfälle nach Fachbereich
Tiefbau
- Zustandserfassung von Straßenoberflächen mit mobilen LiDAR-Scans
- Schlaglöcher und Fahrbahnschäden im Zeitverlauf verfolgen
- Regenwasser- und Abwasserkanäle mit Attributdaten kartieren
- Räumrouten im Winterdienst anhand von Höhendaten optimieren
Wasser und Versorgung
- Unterirdische Leitungsnetze mit Tiefen- und Materialattributen darstellen
- Leckortung mit Scandaten abgleichen
- Hydrantenstandorte und Prüfstatus verfolgen
- Kapazitätsplanung mit Haufwerksberechnungen
Stadtplanung und Bauleitplanung
- 3D-Stadtmodelle aus luftgestütztem LiDAR erstellen
- Verschattungsanalysen für geplante Neubauten
- Grünflächenkataster und Messung der Kronenbedeckung
- Historische Veränderungen anhand periodischer Scans erkennen
Ergebnisse
- Antwortzeit auf Datenanfragen von 2–3 Tagen auf unter 1 Stunde verkürzt
- Über 15.000 Besuche pro Monat im Kartenportal für Bürgerinnen und Bürger
- 12 überflüssige Desktop-GIS-Lizenzen eingespart
- Kein einziger Datenverlust (im Vorjahr 3 Vorfälle)
Der Einstieg
Kommunen begleitet SkyGIS bei der Einführung mit einem eigenen Onboarding. Unser Team unterstützt bei der Datenmigration, der Nutzerschulung und der Anbindung bestehender Systeme. Kontaktieren Sie uns, um die Anforderungen Ihrer Stadt zu besprechen.