Workflows für die Zusammenarbeit
So arbeiten Sie mit den Funktionen für die Zusammenarbeit in SkyGIS gemeinsam mit Ihrem Team und Ihren Auftraggebern an Geodatensätzen.
Warum Zusammenarbeit in der Cloud?
Klassische GIS-Zusammenarbeit bedeutet: Dateien kopieren, Archive per E-Mail verschicken und hoffen, dass alle dieselbe Version vor sich haben. Mit SkyGIS entfällt das, denn alle Teammitglieder greifen auf denselben aktuellen Datensatz zu. Keine Synchronisationskonflikte, kein Versionschaos.
Team einrichten
- 1
Teammitglieder einladen
Laden Sie Kollegen in den Projekteinstellungen per E-Mail ein. Diese erhalten eine Einladung in Ihren Arbeitsbereich mit der Rolle, die Sie ihnen zuweisen.
- 2
Rollen zuweisen
Wählen Sie zwischen den Rollen Viewer (nur Lesezugriff), Editor (darf Anmerkungen setzen und messen) und Admin (volle Projektverwaltung).
- 3
Projekte organisieren
Ordnen Sie Projekte mit Ordnern und Tags nach Auftraggeber, Region oder Projektphase. Teammitglieder sehen nur die Projekte, die für ihre Rolle relevant sind.
Zusammenarbeit in Echtzeit
Gleichzeitiges Betrachten
Mehrere Teammitglieder können denselben Datensatz gleichzeitig ansehen und darin navigieren. Jeder Nutzer hat eine eigene Kamera, Sie kommen sich also nicht gegenseitig in die Quere.
Anmerkungen und POIs
Setzen Sie Points of Interest (POIs) mit Notizen, Fotos und Links in den Datensatz. POIs sind für alle Teammitglieder in Echtzeit sichtbar. Mit Kategorien und Farbcodes ordnen Sie Anmerkungen nach Typ, zum Beispiel Mängel, Freigaben und Rückfragen.
Messungen teilen
Messungen werden im Projekt gespeichert und sind für alle Teammitglieder sichtbar. Sobald jemand eine Strecke misst oder ein Volumen berechnet, erscheint das Ergebnis mit Name und Zeitstempel im gemeinsamen Messbereich.
Freigabe für Auftraggeber
Öffentliche Links
Erstellen Sie einen Freigabelink, den Ihre Auftraggeber in jedem Browser öffnen können. Ein Konto ist nicht nötig. Sie legen fest, ob Auftraggeber nur ansehen oder auch die Messwerkzeuge nutzen dürfen.
Eigenes Branding
Ab dem Core-Tarif passen Sie Freigabelinks mit Ihrem Firmenlogo, Ihren Farben und Ihrer Domain an. So treten Sie gegenüber Auftraggebern professionell und als White Label unter Ihrem eigenen Namen auf.
Sitzungsbasierte Uploads
Im Core-Tarif können Auftraggeber während einer aktiven Sitzung Daten zu einem freigegebenen Projekt hinzufügen. Der Plus-Tarif speichert diese Daten dauerhaft.
Praxistipps
- Namenskonventionen festlegen – Einigen Sie sich vor dem Start auf Regeln für die Benennung von Projekten und Anmerkungen
- POI-Kategorien nutzen – Farbcodierte Kategorien erleichtern das Filtern von Anmerkungen nach Typ
- Regelmäßige Abstimmungen – Planen Sie kurze Termine ein, in denen das Team die Anmerkungen gemeinsam im Viewer durchgeht
- Abgeschlossene Projekte archivieren – Halten Sie Ihren Arbeitsbereich mit den Archivfunktionen (Plus+) aufgeräumt